1. Nogales – Celestino Gasca

Der Grenzübertritt hat problemlos geklappt. Ein Zöllner war kurz im Camper und hat einen Schaft geöffnet. Danach ist er wieder verschwunden. Nun sind wir also in Mexiko. Der Unterschied zu den Staaten ist markant, es herrscht ein reges Treiben in den Strassen und überall ist Müll. Die Zollformalitäten mussten wir erst nach 21 Kilometer erledigen. Fahrzeug anmelden und Visum bezahlen. Unser Fahrzeug darf nun während 10 Jahren in Mexiko sein.

Wir fahren schnell weiter nach Santa Ana. Unterwegs sehen wir immer wieder Militärfahrzeuge mit bis an die Zähne bewaffneten Soldaten. Bei Edgar und Ana bleiben wir eine Nacht auf dem Campingplatz. Edgar macht mit uns eine Stadtrundfahrt durch Santa Ana und zeigt uns alles, denn er ist hier aufgewachsen. Wir hoffen heil aus dieser Sache wieder raus zu kommen, Edgar ist schon sehr alt und sollte nicht mehr Auto fahren. Zum Glück fährt er nur 20 km/h, was aber ein paar gefährliche Überholmanöver anderer provoziert.

Wir fahren nach San Carlos und bleiben zwei Nächte auf dem Totonaka Campingplatz. Alles ist für die Amerikaner gemacht, hier gefällt es uns nicht so. Auch der Strand ist hier noch nicht wie wir es uns erhofft haben. Dafür lernen wir Britt und Inge aus Schweden kennen und verbringen einen wunderschönen Abend zusammen.

Am nächsten Tag reisen wir weiter zum Campingplatz El Mirador in Huatabampito. Hier ist es wunderschön, unser Camper steht keine 5 Meter vom Meer entfernt. Und als wir dann am nächsten Morgen beim Z’morgen noch Delfine beobachten können, ist für uns klar, dass wir hier ein paar Tage bleiben wollen. Wir geniessen die Sonne und lernen viele nette Leute kennen. Leider trauen wir uns nicht zu baden, denn wir sehen viele Stachelrochen. Ein Stich muss unglaublich schmerzen und dies anscheinend während mehreren Tagen.

Vor uns liegt ein langer Reisetag, unser Ziel ist Celestino Gasca. Wir fahren früh am Morgen los, denn wir wollen unterwegs noch bei Walmart einkaufen und in Mexiko dauert dies immer etwas länger. Am Abend treffen wir in der Villa Celeste ein, auch hier bleiben wir eine Woche. Bei einem Strandspaziergang sehen wir von weitem etwas im Sand liegen. Wir denken, dass es ein Holzstamm ist. Bei näherer Betrachtung ist es dann aber ein grosser Seelöwe. Wir denken, dass der bestimmt tot ist, trotzdem macht Päscu laut „buuuhhh“. Das Tier schnellt in die Höhe und wir erschrecken uns beide fast zu Tode. Zum Glück haben wir gelernt, dass man nie zwischen das Tier und dem Wasser stehen sollte, denn die Tiere gehen instinktiv in Richtung Wasser wenn sie Angst haben. Alles ist gut gegangen und wir können auch noch ein Foto schießen.

Ein Gedanke zu „1. Nogales – Celestino Gasca

  1. Hans-Peter und Dominique

    Hoi Zäme

    Kurz vor Weihnachten informieren wir uns nun über Eure wohl eher etwas
    andere Feier. Schön Euch gesund und munter zu sehen. Alles gut für Eure
    Weiterreise und für`s 2015.

    Dominique und Hans-Peter

    Antworten

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