2. Las Vegas – Kanab

Wir treffen Nice und Älbu in Las Vegas und verbringen ein paar Tage am Strip. Seit Beginn unserer Reise haben wir zum ersten Mal ein Hotelzimmer. Wir geniessen die langen Duschen, das eigene WC und vor allem die Klimaanlage im heissen Las Vegas (bis zu 43 Grad). Leider haben wir beim Glückspiel hier kein Glück – Glück für unsere Familien, sonst hätten wir unsere Reise vielleicht noch einmal verlängert.

Den Camper holen wir mit den beiden am 4. Juni ab. Unseren ersten Halt machen wir im Valley of Fire. Wie der Name schon sagt, auch hier ist es immer noch sehr heiss. Trotzdem wandern wir und geniessen am Abend ein kühles Bier zu einer Grillade. Nice und Älbu haben uns feinen Käse mitgebracht, am nächsten Abend machen wir ein Raclette draussen. Herrlich, dieser super Käse aus einer Schweizer Käserei.

Unsere Weiterreise führt uns zum Zion Nationalpark, der mit seinen gigantischen Bergen lockt. Wir machen eine wunderschöne Wanderung und geniessen die atemberaubende Aussicht über die Canyons.

Am 8. Juni fahren wir zum Cedar Breaks National Monument. Ein super Tipp, hier hat es praktisch keine Touristen und die Aussicht über die roten Berge, umgeben von grünen Wäldern ist einfach traumhaft. Wir übernachten am Panguitch Lake; die Männer spalten Holz und wir machen wieder ein feines Steak auf dem Grill. Hier wird es in der Nacht recht frisch, Päscu und Ich sind froh darüber, wir schlafen herrlich. Älbu lernt Dody und Rue kennen. Die beiden laden uns spontan zum fischen ein. Gesagt, getan. Wir fangen vier grosse Regenbogenforellen, dürfen alle behalten und braten zwei davon am Abend auf dem Grill.

Mit vollen Bäuchen geht es am nächsten Morgen zum Bryce Canyon. Wieder ein atemberaubender Nationalpark in Utah. Unser Campingplatz liegt auf 2400 Meter, hier ist es recht frisch. Nice und Älbu haben uns auch noch ein Fondue mitgebracht. Perfekter Ort um dieses zu geniessen. Auf dem Feuer halten wir es warm. Ein Fondue draussen im Bryce Canyon Nationalpark; das hat man auch nicht alle Tage.

Über einen 3200 Meter hohen Pass fahren wir nach Moab. In Moab ist es warm. Wir erkunden den Dead Horse Point und wandern im Canyon Lands Nationalpark. Am nächsten Tag stehen wir früh auf, denn wir wollen in den Arches Nationalpark. Da dieser sehr bekannt ist, erwarten wir an einem Sonntag viele Leute. Das frühe Aufstehen lohnt sich, wir können sogar ein Foto alleine unter dem berühmten Bogen machen (leider war der Fotograf (irgend ein Tourist) nicht gerade der Beste). Auch die „Windows“ sind beindruckend, wir schlendern durch die „Fenster“ und essen feine Züpfe zum Frühstück.

Durch das Monument Valley fahren wir in Richtung Tusayan. Unterwegs übernachten wir zwei Mal im National Forest. Dank Regina und Hans und meinen Eltern dürfen wir hier in Tusayan (kurz vor dem South Rim im Grand Canyon Nationalpark) ein absolutes Highlight unserer Reise erleben. Wir machen einen 45 minütigen Helikopterflug über den Grand Canyon. Die Aussicht ist imposant, wir kommen aus dem staunen nicht mehr heraus und geniessen den Flug in vollen Zügen. Vielen Dank an euch Vier für dieses tolle Geschenk, das wir uns selbst sonst nicht geleistet hätten. Dies ist definitiv etwas, das wir nie mehr vergessen. Am 18. Juni wandern wir noch von Hermits Rest bis zurück ins Grand Canyon Dorf. Beim wandern treffen wir fast niemanden an, dafür sind alle Shuttle Busse vollgestopft.

Als nächstes fahren wir nach Page. Am 21. Juni haben wir eine Tour in den Antelope Canyon gebucht. Leider extrem touristisch und überteuert, trotzdem eine Tour wert. Der Canyon ist zwar nur 400 Meter lang, die Bilder sagen aber mehr als tausend Worte.

Entlang dem Lake Powell steuern wir unser letztes Ziel mit den beiden an: Kanab. Dieses kleine Dörfchen ist bekannt für „the wave“. Da nur 20 Personen pro Tag dieses Naturspektakel anschauen dürfen, werden 10 Tickets per Internet und 10 Tickets vor Ort verlost. Jeden Morgen laufen wir also zum Visitor Center und versuchen unser Glück. Leider klappt es mit den beiden nicht. Wir geniessen die letzten Tage auf einem Campingplatz und spielen tagsüber Tennis (bei fast 40 Grad). Am 26. Juni nehmen wir schweren Herzens Abschied von den beiden, ihre Ferien neigen sich dem ende zu. Nice und Älbu, wir möchten uns bei euch beiden für die tolle Zeit bedanken! All die „Jassetten“ (Endspielstand: 41 : 39, leider für die Männer), immer ein super Z’Nacht, wir haben viel gelacht und hatten nie Streit! Und vor allem, dass wir alle Erlebnisse mit euch teilen konnten. Es war super.

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