1. Reynosa – Mexico City

Für die letzte Nacht in Texas gönnen wir uns ein Motel. In McAllen ist es so heiss, dass wir fast nicht atmen können. Und da wir früh über die Grenze wollen und den ganzen Tag Auto fahren, wollen wir fit sein. In der Nacht setzt plötzlich ein heftiges Gewitter ein. Auch am nächsten Morgen regnet und blitzt es noch gewaltig. Wir fahren trotzdem los. An der Grenze geht alles rasch und wir sind in Mexiko. Nur das Wetter macht nicht mit. Während über 100 Kilometer begleitet uns ein unglaubliches Gewitter, wir haben noch nie soviel Regen auf einmal gesehen, die Strassen sind überflutet und wir fahren teilweise durch Bäche. Wir sind froh, dass unser Camper alles so gut mitmacht. Als der Regen aufhört, wird es wieder heiss. Also fahren wir den ganzen Tag bis runter nach San Miguel de Allende. Hier gefällt es uns. Auf dem Campingplatz hat es sogar Tennisplätze. Wir bleiben über eine Woche, laufen durch die wunderschönen Gässchen, spielen Tennis und geniessen das angenehme Klima auf 2000 Meter. Auf dem Markt finden wir wunderbare Pilze, frischen Kopfsalat und sogar Raclette Käse.

Unser nächstes Ziel ist Queretaro. Am Sonntag ist hier in der schönen Altstadt viel los. Wir geniessen die Ambience und haben das Gefühl, dass es den Leuten hier gut geht. Im Walmart finden wir doch tatsächlich Cervelats und Kalbsbartwürste (estilo Suizo versteht sich).

Am Montag haben wir einen Termin bei der Garage. Wir wollen die hinteren Bremsbeläge wechseln. Alles klappt gut, nur vergisst der Mechaniker die Handbremsseile einzuhängen. Also alles nochmals von vorne. Päscu beobachtet ihn mit Adleraugen. Beim 2. Anlauf klappt es dann und für 2 Stunden Arbeit bezahlen wir gerade mal 50 Franken.

Nun freuen wir uns auf etwas Natur und fahren in den Chico Nationalpark. Am Nachmittag können wir noch ein bisschen wandern und Päscu fischt im Stausee. Dann setzt wieder ein heftiges Gewitter ein, die Regenzeit dauert noch bis ende September und man muss jeden Tag mit relativ viel Regen rechnen.

Am nächsten Tag geht’s weiter nach Teotihuacan, wo die berühmten Pyramiden stehen. Am Morgen früh hat es noch keine Leute, wir kraxeln auf die Pyramiden und geniessen die wunderschöne Atmosphäre auf der Sonnen – und Mondpyramide.

Wir wollen zwei Nächte in Mexico City übernachten und uns die Stadt ansehen, den Camper lassen wir währenddessen in Teotihuacan stehen. Die wahrscheinlich grösste Stadt der Welt – es gibt viel zu sehen und zu entdecken. Wir fahren mit dem Touribus herum und steigen bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten aus. Aber zwei Tage reichen für so eine grosse Stadt eigentlich nicht aus. Doch für uns ist es genug, der Lärm und die vielen Leute sind uns etwas zu viel. Wir freuen uns wieder zurück in unser „Haus“ zu kommen.

Nun fahren wir weiter in Richtung Oaxaca.

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Ein Gedanke zu „1. Reynosa – Mexico City

  1. Vreni Fankhauser

    In Mexiko gibt es viel zu sehen.Aber wie Ihr sagtet viel Lärm.
    Gestank und viele Leute.Habt Ihr die Ausgrabungen auch besucht
    mitten in der Statt bei der grossen Kiche die ganz schief steht?
    Wünsche Euch noch Eine Schöne Zeit und danke für die schönen Fotos.
    Liebe gruess
    Vreni und Walti

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