2. Idaho, Oregon und Nordkalifornien

Vom Yellowstone NP reisen wir weiter nach Idaho Falls. Dort gehen wir wieder einmal zum Zahnarzt, denn der zweite Weisheitszahn macht sich bemerkbar. Da wir schon mal da sind, lassen wir auch gleich noch zwei Löcher flicken. Dafür bekommt Päscu eine gratis DH und ein Willkommensgeschenk.

Wir wollen nun Richtung Küste fahren. Von Idaho Falls geht es nach Boise. Unterwegs besichtigen wir den „Craters of the Moon National Monument“. Und dann passiert es auch mir einmal… Wir besichtigen Höhlen und es ist stockdunkel. Ich meine schon fast den Ausgang zu sehen, naja, alles andere sehe ich nicht. Also falle ich voll auf die scharfen Kanten der Lavasteine und schneide mir das Knie auf. Päscu kann sich ein schmunzeln nicht verkneifen, sonst passieren eigentlich ihm diese Sachen. Nun sind wir beide havariert.

Von Boise fahren wir durch das landschaftlich wunderschöne Oregon. Wir besuchen die Painted Hills, das schöne Städtchen Sisters, wo das Cowboyflair noch allgegenwärtig ist und die Sahalie Wasserfälle. Unterwegs finden wir in den National Forests immer wieder schöne gratis Übernachtungsmöglichkeiten.

Die Küste Oregons ist wunderschön. Es gibt kilometerweise Sanddünen, leider werden diese größtenteils von den Amerikanern mit ihren Quads benutzt. Für Fußgänger bleiben nur kleine Abschnitte.

Leider regnet es während ein paar Tagen sehr stark, deshalb ziehen wir schneller nach Süden. Im Redwood Nationalpark sehen wir wieder die Sonne. Wir durchstreifen die Wälder mit den gigantisch großen Bäumen und kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die Bäume sind teilweise über 100 Meter hoch und 1500 Jahre alt. Nach einem erneuten Regentag wird das Wetter endlich schön. Wir finden unglaublich schöne Übernachtungsplätze und verbringen einen lustigen Abend mit Kai, der mit seinem Töffli quer durch Kanada und die USA reist. Die Küste Kaliforniens ist hier oben im Norden wildromantisch.

Weiter geht es nach Berkeley, wo wir einen alten Schulfreund von mir besuchen und einen netten Abend bei Speis und Trank geniessen. Wir können unseren Camper bei ihm abstellen und fahren mit der Bart Metro nach San Francisco. Die Stadt erkunden wir wieder einmal mit unseren Fahrrädern. Wahrscheinlich haben sich die Pendler genervt, dass wir zwei Touris uns natürlich gerade am Abend während der Rush Hour in die U-Bahn gezwängt haben um zurück nach Berkeley zu fahren („who cares“, uns zwei jedenfalls nicht).

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