3. Yosemite, Kings Canyon, Death Valley, Las Vegas

Unsere nächste Destination ist der Yosemite Nationalpark. Wir haben 2 Tage super schönes Wetter und machen endlich wieder einmal lange Wanderungen. Leider sind die Wasserfälle größtenteils ausgetrocknet, da sie hauptsächlich von Schnee gespeist werden.

Wir wagen einen kurzen Abstecher in den Kings Canyon NP. Doch es hat schon sehr viel Schnee und teilweise sind die Strassen gesperrt. Deshalb entscheiden wir uns nach einem kurzen Spaziergang durch den Schnee wieder weiter zu fahren. Wir fragen uns sowieso wie man auf dem Campingplatz übernachten soll. Er hat zwar geöffnet, an Schnee „schnützen“ denkt jedoch keiner.

Wir fahren in Richtung Death Valley. Unterwegs eine kurze Kaffeepause auf dem Highway und dann ab in den Park. Tagsüber ist es im Death Valley immer noch sehr heiss, zum Glück kühlt es am Abend auf 15 Grad ab. Wir geniessen den Pool auf unserem Camping. Und hier noch eine lustige Geschichte: Die 12 Dollar Campingplatzgebühren soll man mit Kreditkarte oder beim Campingplatz „Host“ bezahlen. Ich gehe vorbei und will ihm das Bargeld geben. Er sagt, er dürfe leider kein Bargeld entgegennehmen (anscheinend haben ihm das die Park Ranger verboten, wieso auch immer). Na gut, wir bezahlen sicher nicht mit Kreditkarte und so sind die zwei Übernachtungen mit Swimming Pool und super Duschen für uns gratis.

Vom Death Valley fahren wir auf die China Ranch. Kaum zu glauben, dass inmitten einer kargen Wüstenlandschaft eine so wunderschöne Dattelplantage steht. Wir kaufen Datteln und fragen ob wir auf dem Parkplatz übernachten dürfen. Kein Problem, also geniessen wir noch den Sonnenuntergang und machen am nächsten Morgen eine kurze Wanderung. Päscu mag so exotische Dinge ja nicht besonders, deshalb kann ich die Datteln selber geniessen.

Wir entscheiden uns noch eine Nacht etwas ausserhalb von Las Vegas zu verbringen und fahren in die Spring Mountains National Recreation Area. Beim Camping oben auf dem Gipfel fahren wir hinein. 21 Dollar würde die Übernachtung kosten. Ist uns etwas zu viel, wir besprechen kurz und dann kommt auch schon der Park Ranger. Wir sagen ihm dass wir aus der Schweiz sind und länger unterwegs sind. Nach kurzer Zeit sagt er uns, wir sollen uns einen Platz aussuchen ohne zu bezahlen. Als wäre das nicht schon genug, bringt er uns noch ein Bündel Feuerholz, das sonst 6$ kostet. Danke Lee für die unglaubliche Gastfreundschaft.

Wir wagen einen kurzen Abstecher nach Las Vegas. Las Vegas ist eine Stadt mit seinen eigenen Regeln. Natürlich spielen auch wir im Caesars Palace (leider erfolglos) und schnuppern von der Glitzer- und Glamourluft. Da wir aber nächsten Sommer unsere Freunde Nice und Älbu hier treffen werden um gemeinsam einen Monat durch Arizona und Utah zu reisen, bleiben wir nur eine Nacht. Genächtigt haben wir übrigens auf einem Parkplatz (5$ für 24 h) keine 50 Meter vom Strip entfernt. „Mittendrin, statt nur dabei“.

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