4. Las Vegas – Nogales (Grenze zu Mexiko)

Von Vegas fahren wir nach Kingman. Von dort aus wollen wir etwas Route 66 Luft schnuppern und fahren einen Umweg auf der legendären Strasse nach Seligman. Wir finden jedoch, dass sich diese Fahrt nicht wirklich lohnt, vom Route 66 Flair finden wir hier nicht mehr viel.

Von Flagstaff fahren wir durch den wunderschöne Oak Creek Canyon und bestaunen die Red Rocks. In Sedona herrscht ein wunderbar angenehmes Klima inmitten der Berglandschaft. Etwas unterhalb besichtigen wir das Montezuma Castle, wo Urindianer vor geraumer Zeit ein Mehretagenhohes Dorf in die Mauer gemeißelt haben. Bis heute weiss man nicht genau, wieso sie das Dorf vom einen auf den anderen Tag verlassen haben (man vermutet, dass es wegen Krankheitsfällen war und sie Angst vor einer Epidemie hatten).

Wir fahren nach Benson, Arizona. Wir haben in Kanada ein holländisches Ehepaar kennen gelernt, das uns einen Gutschein für einen Campingplatz gegeben hat. Für 9 Übernachtungen bezahlen wir gerade mal 80 Dollar. Wir geniessen es sehr, für längere Zeit fix an einem Ort zu sein. Hier waschen wir wieder einmal richtig, putzen unseren Camper gründlich, Päscu „flickt“ ein paar Sachen und wir spielen täglich Billard und Ping Pong. Und wir freuen uns wieder einmal mit unseren Lieben zu Hause zu skypen. In der Nacht wird es zwar auch hier bis zu Null Grad. Dafür können wir hunderte von Sternschnuppen beobachten. Tagsüber herrscht allerdings ein angenehmes Klima mit bis zu 30 Grad. Wir investieren auch viel Zeit in die Recherche für unsere Weiterreise nach Mexiko.

Wir fahren zurück nach Tucson um noch ein paar Dinge zu erledigen und besichtigen unterwegs noch de Saguaro NP, der berühmt für seine Kakteen ist. Ein Kaktus bildet seine Arme erst ab dem 75. Lebensjahr. Es gibt im Nationalpark wohl einige uralte Wesen.

Wir fahren weiter in Richtung Nogales. Plötzlich überholt uns jemand und hupt wie wild. Wir erschrecken, sehen dann aber das „CH“ Schild am Auto. Kurz darauf steht sie am Strassenrand und wir halten auch an. Désirée hat 10 Jahre in der Schweiz gewohnt, ihr Vater ist Schweizer. Sie lädt uns spontan in ihr Haus ein. Wir bleiben zwei Nächte und können in ihrem Gästehaus übernachten. Am 27. November wird hier „Thanksgiving“ gefeiert, wir werden zum Essen eingeladen. Es ist interessant dies mitzuerleben, die Vorbereitungen dauern Stunden. Der Truthahn war dafür hervorragend. Tom und Désirée waren unglaublich Gastfreundlich. Und doch hat uns der Gedanke nicht so gefallen, dass sie mindestens vier voll geladene Waffen im Haus haben. Natürlich erschrecken wir noch viel mehr, als Désirée plötzlich Ihren Revolver holt und eine Kugel in den gegenüberliegenden Hügel abfeuert. Wir haben es überlebt und freuen uns auf Mexiko, gefährlicher kann es nun ja nicht mehr werden.

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2 Gedanken zu „4. Las Vegas – Nogales (Grenze zu Mexiko)

    1. Seitz

      Halll Daniela und Pascal
      Ihr habt da ganz tolle Bilder und Erfahrungen gemacht.
      Erinnerungen an meine Zeit in Usa und Mexico vor über 30 Jahren.
      Solche Bilder schüren das Fernweh.
      Aber macht weiter so. Reisen ist eine tolle und erfahrungsreiche Zeit.
      Kathrin fliegt am 19. 12. Kurz für 5 Tage nach LA. Ihr Onkel wird 80.
      Ich hüte das Haus und genisse den Ruhestand, der doch ewas anders gekommen ist, als ich erwaret habe.
      Euch wünschen wir gute unfallfeie Weiterfahrt. Weihnachten in der Wärme ohne Schnee????
      Und es guets Neues jahr
      Grüessli
      Sepp und Kathrin.

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