03. Mexiko

Versicherungen & Visum:

Die Autoversicherung machen wir über http://www.bajabound.com .

6 Monate kosten USD 141.- für 12 Monate bezahlt man USD 186.- Eine Autoversicherung ist obligatorisch.

Beim Grenzübergang bezahlt man USD 60 für die Fahrzeugeinfuhr (Achtung, wir durften diesen Betrag nicht in Mexikanischen Pesos bezahlen). Man kann dann während 10 Jahren mit diesem Fahrzeug in Mexiko ein- und ausreisen.

Für das Visum (180 Tage) haben wir je 332 Pesos bezahlt.

Grenzübergänge: 

Einreise:

Nogales:

Ein Grenzbeamter kam kurz rein und hat einen Schrank geöffnet. Dann ist er wieder gegangen. Und dann ist man eigentlich schon in Mexiko. Erst bei Kilometer 21 (außerhalb der Stadt) kommt ein Migrationsbüro, wo man das Fahrzeug anmelden und das Visum lösen kann.

Als wir die Grenze von Texas (Mc Allen) nach Reynosa (Mexico) passiert haben, war es ähnlich. Ein Grenzbeamter kam zwar herein, aber ich habe ihm nur die Schränke geöffnet, die ich wollte. Das Visum mussten wir dieses Mal später auf einer Bank bezahlen.

Ausreise:

Wir sind von Chetumal nach Belize gereist. Man muss vorweisen, dass man das Visum bezahlt hat, also den Bankbeleg aufheben. Ebenfalls muss man die Tourist Card abgeben.

Wenn man nicht plant, in den nächsten zehn Jahren wieder mit dem gleichen Fahrzeug einzureisen, muss man das Fahrzeug abmelden. Ansonsten bleibt es registriert und der Fahrer kann später kein weiteres Fahrzeug mehr anmelden.

Finanzen:

Bei den meisten Banken können wir mindestens 7000 Mexikanische Pesos beziehen, dies entspricht ca. 500 Schweizer Franken. Wir bezahlen oft noch 1 – 2 Schweizer Franken Gebühr. Die Banamex ist für uns am besten, mit der Postcard kann man dort auch höhere Beträge abheben.

Kosten allgemein:

Lebensmittel und Alkohol sind relativ günstig. Für einen Liter Diesel bezahlen wir etwas unter USD 1.- Das Fleischangebot haut uns meistens nicht aus den Socken, wir essen viel Fisch, denn dieser ist wirklich super und günstig.

Übernachtungen:

Festland: Wir entscheiden uns meistens auf einen Campingplatz zu gehen, da wir fast immer länger als nur eine Nacht am selben Ort bleiben. Die Amerikaner treiben die Preise vor allem an der Küste in die Höhe. Man sollte immer versuchen zu handeln, bei uns gab es fast immer eine Preisreduktion. Wenn man sucht, findet man auch viele Strände, die nur sehr primitiv eingerichtete Campingplätze haben (kalte Dusche, kein Strom). Uns hat das gereicht, da bezahlt man dann meistens so zwischen 100 und 150 Pesos pro Nacht.

Baja California: Hier findet man wunderschöne Plätze zum wild übernachten. Es ist auch relativ sicher, da viele Amerikaner den ganzen Winter hier verbringen. Im Süden haben wir praktisch nirgends bezahlt, weiter nördlich wird an einigen Stränden dann eine kleine Gebühr verlangt.

Strassengebühren:

Die Strassengebühren sind sehr hoch. Wenn man genug Zeit hat, kann man oft die „Libre“ nehmen und muss nicht auf der gebührenpflichtigen „Cuota“ fahren. Die „Libres“ sind meistens in einem recht guten Zustand, allerdings können die Fahrten schon viel länger dauern, da man ständig durch Dörfer kommt und dann wegen den unzähligen Bodenwellen nur langsam voran kommt.

Fähre:

Für die Überfahrt von Topolobampo nach La Paz wählen wir anstatt der „Baja Ferries“ die TMC (Transportacion Maritimo de California). Wir bezahlen (bei einer Länge von 6 Metern) für die Überfahrt gerade mal 3000 Pesos. Baja Ferries verlangt mindestens das Doppelte. Bei TMC kann man sogar im Camper übernachten, man sollte einfach den „Einweiser“ beim verladen fragen, ob man auf das obere Deck kann.

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